Unser Angebot

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Klasse statt Masse

Wir produzieren lieber handwerklich als industriell

In allen landwirtschaftlichen Schulen, Universitäten und Beratungsstellen wird man darauf geschult, dass man in der Landwirtschaft nur dann ein erträgliches Einkommen erwirtschaften kann, wenn man große Stückzahlen produziert. Denn die Erlöspreise sind Dank der Macht des Lebensmitteleinzelhandels sehr niedrig. Auch wird gesagt, dass Nischen in der Landwirtschaft schwer zu besetzen sind, und kaum umsetzbar.
So haben auch wir gelernt und uns im Laufe der Jahre gegen dieses System entschieden.
Es kann nicht sein, dass Lebensmittel, v.a. Tiere, zu einer Massenwahre verkommen, die in unwürdige Systeme gepresst werden, um ja billig und konform genug für den globalen Markt zu sein. Dieses Denken erscheint uns unwürdig und respektlos für Tiere, Pflanzen und den Landwirt selber.
Aus diesem Grund haben wir uns entschieden den Hof umzustrukturieren, Tiere artgerecht zu halten, Pflanzen nicht unnötig mit Pestiziden zu behandeln, den Boden zu schonen und die Verarbeitung unserer hochwertigen Produkte selbst in die Hand zu nehmen.
In unserer kleinen Metzgerei wird das Fleisch handwerklich und teilweise komplett ohne künstliche Zusatzstoffe -wie früher- verarbeitet.
Und auch die Produkte der anderen, regionalen Landwirte in unserem Laden, sind in kleinen Margen handwerklich gefertigt, aus hochwertigen Ausgangsprodukten aus der Region.

Wir hoffen man kann den Unterschied schmecken...
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Unsere Schweine

Die seltenen schwäbisch-Hällischen Landschweine sind neue Mitbewohner und Fleischlieferanten auf unserem Hof

Wir haben uns für diese seltene Rasse als Fleischlieferant entschieden, da sie geschmacklich als etwas ganz besonderes gilt. Ihr Fettanteil ist deutlich höher als bei modernen Rassen, was jedoch erst den Geschmack ausmacht.
Wir möchten damit auch zur Erhaltung dieser besonderen Rasse beitragen.

Dank ihrer hohen Fleischqualität und sehr guten Muttereigenschaften wurden noch in den 1940er Jahren im Landkreis Schwäbisch Hall fast ausschließlich Schwäbisch-Hällische Schweine gehalten. In späteren Jahren wurden sie von anderen Rassen verdrängt, deren Fleisch dem inzwischen erwachten Wunsch der Verbraucher nach magerem Fleisch eher entsprach. Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre galten sie sogar schon als ausgestorben. Engagierte Landwirte begannen 1984 mit nur sieben reinrassigen Mutterschweinen und einem Eber eine neue Zucht.
1987 erklärte die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) das Schwäbisch-Hällische Landschwein zur Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres. Im Januar 2014 wurde das reinrassige Schwäbisch-Hällische Landschwein von Slow Food als Passagier der Arche des Geschmacks aufgenommen.
Hofeigene und handwerkliche Fleischverarbeitung, frische Milch, regionale Produkte besonderer Qualität